München im Marathon-Fieber: Der MARATHON MÜNCHEN by Brooks 2026 hat mit neuen Rekordzahlen Maßstäbe gesetzt. Erstmals wurde mit 40.930 Anmeldungen aus 130 Nationen die Marke von 40.000 überschritten. Auch die tatsächliche Beteiligung erreichte einen neuen Höchststand: Rund 37.800 Läuferinnen und Läufer nahmen an den Wettbewerben der drei Veranstaltungstage teil – gegenüber 28.500 im Vorjahr. Besonders eindrucksvoll ist die Entwicklung auf der klassischen Marathondistanz: Mit 12.300 Anmeldungen hat sich die Zahl gegenüber 2025 nahezu verdoppelt. Rund 150.000 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten das Geschehen entlang der Strecke und feuerten die Läuferinnen und Läufer an. Gemeinsam mit 53 Cheering Zones sorgten sie für eine mitreißende Atmosphäre. Auch das dreitägige Runners Festival im Olympiapark verzeichnete über 100.000 Besuche. Am Sonntag war die Begeisterung für den Marathon in der ganzen Stadt zu spüren.
Bei den Frauen war im Vorfeld vor allem das Aufeinandertreffen von Vorjahressiegerin Nina Reuter und den beiden EM-Teilnehmerinnen Hanna Lindholm aus Schweden und Katharina Saathoff mit Spannung erwartet worden. Reuter verteidigte ihren Vorjahressieg erfolgreich. Die deutsche Topläuferin setzte sich im Rennverlauf zunehmend von ihren Verfolgerinnen ab und gewann schließlich in 2:32:01 Stunden mit mehr als fünf Minuten Vorsprung vor Katharina Saathoff (2:37:17 Stunden). Dritte wurde Kirsten De Baey-Ruzin in 2:39:18 Stunden. Damit sorgten die drei deutschen Läuferinnen für einen Dreifacherfolg auf der Marathondistanz.
Bei den Männern war das Feld mit Spitzenläufern aus Äthiopien und Kenia stark besetzt. Als Sieger setzte sich der Äthiopier Alazar Terefa mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 2:10:51 Stunden durch. Damit blieb er erstmals unter der Marke von 2:11 Stunden und verwies den Kenianer Hosea Tuwei (2:15:03 Stunden) mit mehr als vier Minuten Vorsprung auf Platz zwei.

